01
Mrz 2016
Rezension #3

Vielen Dank für die neueste Rezension!

Mit dem Buch Cuber hat Robert Lukasczyk einen sehr spannenden und fesselnden Roman herausgebracht, der die Realität wunderbar mit der Science-Fiction Welt verbindet.
Für den jungen Emil Junus verändert sich seine bisher bekannte Welt, in kürzester Zeit, in ein wahres Chaos, welches er sich nicht erklären kann. Was war passiert? Ein Erdbeben? Ein Asteroid?
Fragen über Fragen ….
Er wollte doch eigentlich nur das Auto holen um seine Freundin in ein Krankenhaus zu bringen … Und dann ist plötzlich nichts mehr wie es vorher war, überall nur Staub und diese bunten Lichter – und wo waren plötzlich alle Menschen hin? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, macht sich Emil auf den Weg, ohne zu wissen, was in den nächsten Tagen noch auf ihn zukommen sollte.
Auf seiner Reise sieht vieles, was er lieber nicht gesehen hätte – Zerstörung, Leid und Tod begleiten ihn von nun an auf seinem Weg. Doch er bleibt weiterhin ein Mensch, der mit seinen Ängsten und Gefühlen weiterlebt, und versucht nicht abzustumpfen und aufzugeben. Er trauert um die Toten, kümmert sich um Verletzte so gut er kann. Obwohl er bis an den Rand seiner Kräfte geht, macht er immer weiter. Hilfreich sind für ihn kleine menschliche Augenblicke, wie z. B. ein kleiner Hund, der die ganze Zerstörung überlebt hatte.
Allmählich wird Emil klar, dass es zwei Asteroiden waren, die dicht an der Erde vorbei schrammten und das Chaos verursachten. Zusätzlich hatten sich 2 fremde Spezies auf der Erde niedergelassen, die im gegenseitigen Kampf versuchten, sich und die Erde zu vernichten. Was sich ihnen in den Weg stellt, wird zerstört.
Der Autor schafft es, die Spannung von Anfang an allmählich zu steigern, obwohl der Spannungsbogen schon am Anfang recht hoch angelegt wird.
Die Figuren wurden alle sehr authentisch dargestellt – es könnte jeder von uns sein. Man kann mit ihnen mitleiden, spürt ihre Verzweiflung und Angst, aber auch ihre Hoffnung auf Besserung.
Ein Highlight des Romans ist der Adjutant. Über einen QR Code am Ende eines Kapitels, kann man sich mit einem Smartphone in den Adjutanten einloggen, um noch nähere Informationen und Zusammenfassungen zu erhalten. Eine Vorschau in die nächsten Kapitel gibt es aber nicht. Eine weitere Möglichkeit um den Adjutanten aufzurufen, besteht in einem PC und einem Passwort, welches sich ebenfalls am Ende eines Kapitels befindet.
Da es sich hierbei um den ersten Band handelt, kann man sich schon auf die folgenden Bände freuen.
Viel Spaß beim lesen!
Für mich eine klare Weiterempfehlung!